Osnabrück, 25. Juni 2025 – „Berufe zum Anfassen“ – unter diesem Motto fand an unserer Bertha-von-Suttner-Oberschule in Osnabrück die Praktische Berufsweltorientierung statt. Rund 80 Schülerinnen und Schüler unseres 8. Jahrganges erhielten an diesem Tag die Möglichkeit, in unterschiedlichen Berufsfeldern echte Einblicke zu gewinnen.
Ziel war es, den Jugendlichen durch den direkten Kontakt mit Betrieben Impulse für ihre Berufswahl zu geben. Der klassische Unterricht wurde dabei für einen Vormittag gegen praxisnahe Erfahrungen eingetauscht. In sieben jeweils 30-minütigen Durchläufen konnten die Schüler*innen individuell ausgewählte Stationen besuchen und dort Gespräche führen, Fragen stellen und teilweise sogar selbst aktiv werden.
Die teilnehmenden Unternehmen hatten sich einiges einfallen lassen, um ihre Berufe greifbar und erlebbar zu machen. Neben persönlichen Gesprächen und anschaulichen Präsentationen gab es viele praktische Aktionen: So bemalten einige Schüler*innen kleine Häuschen und lernten dabei handwerklich-gewerbliche Berufe spielerisch kennen. Besonders beeindruckend war die Möglichkeit, mit einem Rollstuhl selbst einmal durch den Raum zu navigieren – eine Erfahrung, die den Pflegebereich und soziale Berufe auf besondere Weise näher brachte. Ergänzt wurden die Angebote durch kurze Filme, die Ausbildungswege und Berufsalltage vorstellten.
Zur Unterstützung erhielten alle Teilnehmenden eine persönliche Schülermappe mit Reflexionsbögen. Dort konnten sie zu jeder Station notieren, was sie erlebt, gelernt und empfunden haben. Besonders hilfreich: die sogenannte „TOP-Five“-Liste am Ende der Mappe, in der die Jugendlichen ihre fünf interessantesten Berufe festhalten konnten. Diese Materialien dienen im Anschluss dazu, die gemachten Erfahrungen im Unterricht nachzubereiten und die individuelle Berufsorientierung zu vertiefen.
Am Ende des Tages stand fest: Berufsorientierung lebt vom Ausprobieren und echten Begegnungen. Die Veranstaltung an hat dazu einen wertvollen Beitrag geleistet – und für viele vielleicht sogar den ersten Schritt in eine konkrete berufliche Zukunft ermöglicht.
Text: Merßmann/ AÜ